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Kirche von Gernewitz

Vorschaubild

Die evangelische Filialkirche ist nachweislich seit dem 15. Jahrhundert mit Stadtroda verbunden. Von Weitem ist die erhöht stehende Saalkirche mit Mansardendach und Dachturm zu sehen. 1789/90 wurde diese Kirche anstelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus errichtet. Umgeben vom Gottesacker, steht die Kirche auf der von Norden in das Dorf hineinragenden felsigen Anhöhe. Die Kirche wurde 1790 nach einjähriger Bauzeit eingeweiht, nachdem ihre Vorgängerin an gleicher Stelle wegen Baufälligkeit abgerissen worden war. Der Haupteingang liegt an der Südseite, ein anderer Eingang unter dem westlichen Giebel. Die Dominante des schlichten Innenraums bildet der Kanzelaltar.1834 schlug der Blitz in der Kirche ein und beschädigte Gebäude, Turm und Orgel. Seit der Beseitigung der zweiten Empore und einer Renovierung in den dreißiger Jahren unseres Jahrhunderts wirkt die Kirche heller und freundlicher. Von der Decke herab hängt eine fast lebensgroße kniende Engelsfigur aus dem 17.Jahrhundert. Sie diente früher als Taufgestell. Über der Ostseite der Kirche erhebt sich der Turm, der unten viereckig, darüber achteckig und mit einer Schweifkuppel versehen ist.(Autor: Helmut Weinhold, "Kirchen um Stadtroda")

Ursprünglich hatte die Kirche zwei Glocken, die beide 1747 von Johann Christoph Rose in Apolda gegossen wurden. Die große Glocke musste für Kriegszwecke abgeliefert werden. Die kleine Glocke wird heute immer noch von Hand geläutet.