Thüringen vernetzt
 
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Bericht über das Einsatzgeschehen der Freiwilligen Feuerwehren im Saale-Holzland-Kreis

Stadtroda, den 08.02.2021

Nach den heftigen Schneefällen und Schneeverwehungen wurden die Feuerwehren ab ca. 5:20 Uhr im Einsatz und absolvierten bis 13 Uhr rund25 Einsätze im Zusammenhang mit dem Unwetter.

 

Bereits gegen 6 Uhr wurden alle Stützpunktfeuerwehren, außerdem die Freiwilligen Feuerwehren Crossen/Elstertal und Schkölen sowie der Katastrophenschutz Betreuungszug des SHK in Alarmbereitschaft versetzt bzw. teilweise zu Einsätzen alarmiert. Mit ihrer Bereitschaft in den Gerätehäusern trugen die Wehren insbesondere zur Unterstützung des Rettungsdienstes bei. Dabei wurde regelmäßig Rücksprache mit der Leitstelle sowie ebenfalls mit dem DRK Kreisverband Jena-Eisenberg-Stadtroda e.V. als Durchführenden des SHK gehalten.

 

In Abstimmung mit der Leitstelle und DRK konnte gegen 12 Uhr das Bereitschaftspersonal an den genannten Standorten auf eine Staffel reduziert werden. Gegen 13:30 Uhr wurde die Bereitschaft in den Feuerwehr-Gerätehäusern aufgelöst.

 

Bei den Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehren handelte es sich in der überwiegenden Mehrheit um Hilfeleistungseinsätze zur Unterstützung des Rettungsdienstes, z.B. wenn Rettungsfahrzeuge im Schnee stecken geblieben waren, und um allgemeine Hilfeleistungen bei der Bergung querstehender Pkw und Lkw sowie bei der Beräumung von Flächen. Zum Teil brachten die Feuerwehren auch Mitarbeiter von Pflegeheimen sicher zu ihren Arbeitsorten.

 

Örtliche Schwerpunkte waren die Stadtgebiete Eisenberg, Dornburg-Camburg und Hermsdorf. Weiterhin gab es Einsätze für die Feuerwehren Bad Klosterlausnitz, Bürgel, Stadtroda, Kahla, Crossen/Elstertal und Frauenprießnitz. In Frauenprießnitz wurde die Feuerwehr zur Sicherstellung der Stromversorgung in einer Melkanlage alarmiert.

 

Der Betreuungszug des SHK war zur Staubetreuung auf der Bundesautobahn A9 und ebenfalls bei der Unterstützung des Rettungsdienstes zum Einsatz.

 

Landrat Andreas Heller und der stellvertretende Kreisbrandinspektor Sebastian Förster sprechen allen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren, den Mitgliedern des Betreuugszuges und allen weiteren Einsatzkräften ihren herzlichen Dank aus. „Die Helfer haben in dieser außergewöhnlichen Situation hohe Einsatzbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein gezeigt und so dazu beigetragen, diese dramatische Wetterlage und ihre Auswirkungen zu meistern. Das verdient unseren Respekt und unsere Wertschätzung.“