Sonderausstellung im Stadtmuseum - "Blick in die Geschichte Rodas - Kunst trifft alte Ansichten"
03.10.2026 von – Uhr
Es zeigt sich immer wieder, dass der Blick in die Geschichte des eigenen Ortes oder der Region immer wieder das Interesse von Besuchern eines Museums oder einer Exposition weckt. Wenn man dann noch Heimatgeschichte mit Kunst und historischem Fundus miteinander verbindet, wird es besonders reizvoll. So sehen es auch der Maler und „Kreativler“ Siegmar Urban, lange Zeit in Stadtroda wohnhaft gewesen, sowie der Stadtarchivar Winfried Koksch aus Stadtroda, die in der nun schon zur Tradition gewordenen Herbstausstellung im Stadtmuseum „Alte Suptur“ in Stadtroda zu einer neuen und spannenden Reise in die Vergangenheit unseres Städtchens unter dem Motto
„Blick in die Geschichte Rodas – Kunst trifft alte Ansichten“
einladen.
Die Exposition öffnet sich dem interessierten Publikum mit einer kleinen Vernissage am Mittwoch, 02.09.2026 um 18 Uhr, und ist bis zum Samstag, 07.11.2026 zu sehen.
Inhaltlich werden dem Besucher drei Kapitel der Stadtgeschichte präsentiert. Ausgehend vom ehemaligen Kloster der Zisterzienserinnen, über die vormalige Klosterbrauerei und einer Vielzahl von Gaststätten im damaligen Roda S.-A., später Stadtroda bis hin zum heutigen Schützenhaus, verbindet alle Themenkomplexe das Thema „Bier“. Faszinierende Exponate, die in dieser Form der Öffentlichkeit noch nicht gezeigt wurden, zeugen vom Facettenreichtum dieser Ausstellung.
Besucher erfahren unter anderem, dass die zum Zwecke der Vermählung zwischen Prinzessin Louise mit Herzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg-Schwerin errichtete Festhalle, den Grundstein des heutigen Schützenhauses „Zur Louisenlust“ bildete. Zudem erhalten sie stimmungsvolle Einblicke in die Atmosphäre von einst über 25 Gaststätten unserer Stadt und ihrer nahen Umgebung, die jede für sich Geschichte schrieb und Identität stiftete.
Unterstützt werden die beiden Kuratoren Siegmar Urban und Winfried Koksch von Steffen Möbius (Stadtverwaltung Stadtroda), vom Künstler Eckard Weder, der die Exposition mit drei einmaligen Bildern vom ehemaligen Kloster bereichert sowie vom Heimatforscher Hartmut Liebe aus Stadtroda, dessen spannende Geschichten in unterhaltsamer Weise in die Ausgestaltung der Themenfelder einflossen. Ein weiterer Dank gilt Volker Lange aus Stadtroda für seine stets selbstlose Hilfe und Unterstützung sowie unserer langjährigen und treuen Museumsmitarbeiterin Renate Schaper, ohne deren Engagement vieles so nicht möglich wäre.
Freuen Sie sich auf eine weitere stadtgeschichtlich wertvolle und unterhaltsame Ausstellung und genießen Sie dabei die einzigartige Atmosphäre in einem der ältesten weltlichen Gebäude unserer Stadt!